Was Sie beim Plotten nicht vergessen sollten

Schreibtipp: Denken Sie beim Plotten Ihres Romans auch an die Zeit!

Wenn Sie Ihren Roman plotten, vergessen Sie vor lauter Wendepunkten nicht etwas ganz Grundlegendes: In welchem Zeitraum soll Ihr Roman spielen? Sprich: Wie viel Zeit verstreicht zwischen dem ersten und dem letzten Satz?

Diese Frage beeinflusst vieles, etwa den Aufbau von Suspense, das optimale Platzieren von Vorausdeutungen, das Aufteilen von Hinweisen. Selbst die Länge und der Inhalt einzelner Szenen können davon beeinflusst werden.

So kann es in einem Roman, der hundert Jahre einer Familiendynastie erforscht, eine gute Idee sein, für die unvermeidlichen Phasen von Überbrückungen eine eigene Erzählstimme zu etablieren, also einen allwissenden Erzähler die einzelnen Szenen miteinander verbinden zu lassen.
Andererseits kann es dem Leser ein intensiveres Erlebnis verschaffen, wenn Sie in einem Thriller, der nur drei Tage beschreibt, die ganze Zeit möglichst dicht bei Ihrem Protagonisten bleiben.

Wie Sie sich auch entscheiden, in den meisten Fällen sollte die Dramaturgie wichtiger sein als die Chronologie.Doch Sie sollten auch den Zeitablauf schon beim Plotten berücksichtigen, um das Beste aus der Geschichte herauszuholen.


Mehr über das Plotten lesen Sie in
Plot und Struktur: Dramaturgie, Szenen, dichteres Erzählen

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