Genug gequält, ihr Thriller-AutorInnen!

Ich bin sie so satt, die Thriller, in denen (meist) Frauen gefangen, gequält, gefoltert und möglichst grausam getötet werden. Schon vor etwa fünf Jahren bin ich mal zu Thalia und habe um die Empfehlung eines deutschen Thrillers gebeten, in dem die oben genannten Dinge nicht passieren. Ich wollte einfach nur einen sauspannenden Roman. Keine der Buchhändlerinnen konnte mir weiterhelfen.

Jetzt gibt es endlich einen Preis für den besten Thriller, dem keine Frau geschlagen, gestalked, sexuell ausgebeutet, vergewaltigt oder ermordet wird. Das ist löblich. Wobei ich das Ermorden noch zulassen, dafür das Ganze auch auf männliche Opfer ausdehnen würde. Ganz ohne Mord und Totschlag fehlt eben doch der allerletzte Einsatz im Krimi oder Thriller.

“Prize launched for thrillers that avoid sexual violence against women
The Staunch book prize has been founded to honour books where ‘no woman is beaten, stalked, sexually exploited, raped or murdered’”

https://www.theguardian.com/books/2018/jan/26/staunch-prize-launched-for-thrillers-that-avoid-sexual-violence-against-women

Was denkt ihr? Braucht ein Thriller rituelle Hinrichtungen oder blutspritzende Folterorgien?

Viele Antworten schon auf meiner Facebook-Seite: https://www.facebook.com/Waldscheidt/posts/1635474889852600

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