Adjektive – gut oder böse?

Bessere Romane schreiben mit Beiwörtern

Es gibt keine schlechten Adjektive, es gibt nur schlechte Autoren – wobei selbst dem besten Autor mal ein Adjektiv misslingt. Und es gibt Puristen, die pauschal sagen: Autor, lass Adjektive einfach weg.

Wie anderswo im Leben ist es auch beim Schreiben sinnvoll, Pauschalurteilen zu misstrauen. Täte man es nicht, käme als erster Satz dieses Textes folgendes zustande: Es gibt keine Adjektive, es gibt nur Autoren. Zugegeben, dieser Satz gewinnt durch das Weglassen der Adjektive philosophische Tiefe, stilistisch bringt er uns einem gelungenen Text nicht näher.

Wie schlecht oder gar böse sind Adjektive wirklich? Und wie können Sie sie zu Ihren Freunden und Ihren Text, Ihre Geschichte, Ihren Roman dadurch besser machen?

In 20 knackigen Kapiteln zeigt Ihnen mein neuer Schreibratgeber »Adjektive – gut oder böse?« zahlreiche Möglichkeiten, wie Sie Ihre Texte mit Adjektiven gestalten, warnt vor typischen und weniger typischen Fallstricken und räumt mit Missverständnissen auf, die das Adjektiv bei vielen Autoren in Verruf gebracht haben.

Vor allem Roman-Autorinnen und -Autoren finden Gestaltungshinweise, die bislang kein anderer Ratgeber bietet. Lesen Sie dazu weiter unten die beiden Auszüge aus dem E-Book.

Adjektive - gut oder böse? Schreibratgeber, Stilratgeber

Das E-Book hat 55.000 Anschläge, das sind in diesem Fall etwa 43 Buchseiten. Sie teilen sich in folgende Kapitel auf: Das böse Adjektiv * Das missbrauchte Adjektiv * Das überflüssige Adjektiv * Das statische Adjektiv * Das falsche Adjektiv * Das wertende Adjektiv * Das gute Adjektiv * Das vergleichende Adjektiv * Das besondere Adjektiv * Das passende Adjektiv * Das zielführende Adjektiv * Das leserorientierte Adjektiv * Das erzählperspektivisch korrekte Adjektiv * Das konfliktreiche Adjektiv * Das entlarvende Adjektiv * Das treffende Adjektiv * Das mutige Adjektiv * Das persönliche Adjektiv * Das kluge Adjektiv * Das kecke Adjektiv * Das richtige Adjektiv.

»Adjektive – gut oder böse?« lässt sich nicht nur auf dem Amazon Kindle verwenden. Dank einer kostenlosen App können Sie das E-Book auch auf jedem Win PC oder Notebook, auf Mac, iPhone, iPad und allen Handys und Tablets mit Android komfortabel lesen.
Die App zum kostenlosen Download finden Sie hier …
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Erster Auszug aus »Adjektive – gut oder böse?«
Das konfliktreiche Adjektiv

Beachten und nutzen Sie die Fähigkeit der Adjektive, Konflikte zu verursachen, zu zeigen oder zu verstärken. Das gilt insbesondere dann, wenn Sie einen Roman schreiben.

Ein simples Adjektiv kann einen Konflikt heraufbeschwören.

Beispiel:

»Ich finde dich nicht dick, Schatz.«
»Du findest? Das heißt, subjektiv gesehen? Objektiv gesehen bin ich also dick?«

Ein simples Adjektiv kann, auf subtilere Weise, aber auch einen Konflikt zeigen und dabei einen Charakter enthüllen.

Beispiel:

Sie sieht sensationell aus, dachte Henning und betrachtete das rotgekleidete Wunder namens Emily, das die Stufen zu den Gästen hinunterschwebte. Ein Stüber in die Rippen ließ ihn die Augen zu seiner Frau wenden, der Stüberin.
»Na, wie findest du sie?«, fragte sie.
»Ein bisschen billig, wenn ich ehrlich bin.«
»Ach ja? Und wie findest du mich?« Sie drehte sich langsam vor ihm. Sie war noch immer attraktiv, für ihr Alter, wie er fand.
»Sensationell«, sagte er.

Das Beispiel lebt von den Adjektiven und den unterschiedlichen Konflikten, die sie aufzeigen. Die Wahl der Adjektive sagt zudem einiges über den Charakter des Mannes, dessen Gedanken die Leser verfolgen, sie sagt etwas über seine Gefühle und etwas über die Beziehung der beiden Charaktere zueinander.

Zweiter Auszug aus »Adjektive – gut oder böse?«
Das vergleichende Adjektiv

Auch in Ihrer komparativen, der vergleichenden Funktion – schneller, höher, weiter – leisten Adjektive dem Schreiber gute Dienste. Das Spannende daran insbesondere für Romanautoren: Vergleiche enthalten immer schon einen Konflikt. Und weil Konflikte der Motor eines Romans sind, hier ein entsprechend motorlastiges …

… Beispiel:

Das Auto von Leons Vater war schnell. Ein Porsche. Leon liebte es. Leon liebte es besonders, vor seinen Freunden damit anzugeben.
Eines Tages kaufte Jans Vater sich einen Ferrari. Er war in der Spitze um ganze 17 km/h schneller als der Porsche von Leons Vater. Das war eine Menge, eine ganze Welt aus Aston Martins, Maseratis, Lamborghinis. Auf einmal hatten sich die Gewichte in der Klasse verschoben, jetzt war Jan der Star. Und er ließ keine Gelegenheit aus, Leon jede einzelne Angeberei des letzten Schuljahrs, des Porsche-Schuljahrs, heimzuzahlen.

Und dann kommt Nicolas Vater mit dem neuen Bugatti an und seinen 1001 PS. Sein Wagen ist eindeutig der Schnellste. Die anderen Burschen um Jan und Leon beschließen, ihm nachts die Reifen plattzustechen. Und damit beginnt ein mitreißendes Kinderbuch … Im Grunde mit Adjektiven!

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Ich freue mich, wenn Ihnen das E-Book beim Schreiben Ihres Romans ein Stück weiterhilft. Wenn Sie mögen, schreiben Sie mir doch, wie Ihnen das Buch gefallen hat oder besprechen Sie es bei Amazon. Da das Buch derzeit nur bei Amazon zu beziehen ist, ist jede Rezension umso wichtiger. Ja, auch Ihre Rezension zählt!

Ich wünsche weiterhin feines Schreiben.

SW

(C) Stephan Waldscheidt 2012

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??? Meine Frage an Sie: Wie gehen Sie mit Adjektiven um? Ich bin gespannt auf Ihre Antwort — bitte hier als Kommentar …

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