Braucht Ihr Roman Phasen der Entspannung?

Braucht Ihr Roman Phasen der Entspannung? Sind Sie entspannt? Schön für Sie – sofern Sie nicht gerade einen Roman lesen. Womit wir bei einem der am weitesten verbreiteten Missverständnisse unter Autoren wären: Ein Roman könne nicht von Anfang bis Ende spannend sein, er brauche zwischendurch immer mal wieder Phasen ohne Spannung. Spannung und Entspannung wechseln einander ab. Nennt man Achterbahnfahrt oder so. Klar. Dieses Missverständnis ist nicht nur weit verbreitet, sondern leider auch fatal. Für Ihren Roman. Was sofort klar wird, wenn wir uns ansehen, was Spannung im […]

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Missverständnisse: Ein explosiver Konfliktstoff für Ihren Roman

Missverständnisse: Ein explosiver Konfliktstoff für Ihren Roman Konfliktreiche Folgen von Missverständnissen Die Diskrepanz zwischen dem, was gesagt oder vermittelt, und dem, was gehört und verstanden wird, kann eine Schlucht sein, gegen die der Grand Canyon nicht mehr ist als eine Ritze im Hintern. Aus Missverständnissen entstehen Kriege (»Mein Fehler, Herr Leutnant, ich bin aus Versehen auf den Abzug gekommen«). Oder Kinder (»Mein Fehler, Schatz. Ich dachte, du hättest Pille gesagt, nicht Rille.«). Aus Missverständnissen entstanden sind leider auch die übelsten Filmklamotten der letzten hundert Jahre (siehe den üblen […]

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Wie gelingt die Gratwanderung zwischen Humor und Drama, zwischen Komik und Spannung?

Wie gelingt in Ihrem Roman die Gratwanderung zwischen Humor und Drama, zwischen Komik und Spannung? Die TV-Serie »Barry« über einen Auftragsmörder, der Schauspieler werden will, hat mich zum Nachdenken gebracht über die empfindliche Balance zwischen Komödie und Drama. Grundsätzlich ist es eine gute Idee, wenn Sie mit Ihrem Roman versuchen, eine große Bandbreite von Emotionen zu erzeugen. Aber manche Emotionen passen besser zueinander, manche negieren sich gegenseitig. Ein Negativbeispiel für mich waren die letzten Marvel-Filme über Thor: »Thor: Ragnarök« und »Thor: Love and Thunder«, in dem Regisseur Taika […]

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Was Sie von Michelle Obama für Ihren Roman lernen können

Schreibtipps von Michelle Obama und ihrer Biografie Die Autobiografie von Michelle Obama ist sogar in Deutschland ein Bestseller. Etwas aus dem Handwerkskasten des Romanautors hat dabei mitgeholfen. Der Anfang geht so: Als Kind hatte ich einfache Ziele. Ich wollte einen Hund haben. (Michelle Obama, »Becoming – Mein Geschichte«, Goldmann 2018) Für das ungeübte Auge erscheinen diese beiden Sätze banal, als Einstieg harm- und belanglos. Tatsächlich zeigt Michelle Obama (oder ihre Lektorin) damit jedem Romanautor, wie man es macht. Warum ist dieser Einstieg so effektiv? 1. Schon im ersten […]

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Zwei besondere Bestsellertricks aus »Der Junge, der Träume schenkte« von Luca di Fulvio

Was einen Bestseller von erfolglosen Romanen unterscheidet Bestsellertrick 1: Reparatur ausgeschlossen Viele Bestseller zeichnen sich darin aus, dass ihre Autoren weiter gehen als die Kollegen. Viele der weniger erfolgreichen Kollegen sind deshalb weniger erfolgreich, weil sie dieses »Weitergehen« missverstehen. Bei ihnen bedeutet das oft einfach mehr Explosionen, mehr Action, mehr Gewalt, mehr Grausamkeit, mehr Buchseiten. Oder es bedeutet, dass sie ihren Charakteren nicht genug abverlangen. Sicher, sie bereiten ihnen schreckliche Schmerzen, sie verletzen sie tief. Aber das reicht eben nicht immer aus. Luca di Fulvio ist einer, der […]

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