Wie Sie die Technik von Fake News und Fake Leaks in Ihrem Roman einsetzen

In einem Artikel auf Spiegel online heißt es: ‚Die Autoren des Citizen-Lab-Berichtes schreiben: „Ein gründlich konstruiertes verfälschtes Leak, das von echtem gestohlenem Material umgeben ist, erscheint durch die Verknüpfung mit diesen Dokumenten echt. Das könnte dazu beitragen, dass das verfälschte Leak die ersten Prüfungen durch Reporter oder andere übersteht, die sich um Verifikation bemühen.“‚ http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/gefaelschte-leaks-so-funktioniert-digitale-desinformation-kolumne-a-1149322.html Mit der gleichen Technik machen Sie Ihren Roman glaubhafter. Umgeben Sie erfundene „Fakten“ mit echten Informationen, etwa solche aus Ihrer Recherche. Durch die Tatsachen drumherum erscheint auch die Fiktion glaubhafter.

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Über das Schreiben von Bestsellern. Mein Interview auf Deutschlandfunk Kultur

Nein, man kann in neun Minuten nicht alles sagen, was es zum Schreiben und Machen von Bestsellern zu sagen gibt. Moderator Joachim Scholl und ich geben zumindest einige Einblicke: Das Gespräch zum Schreiben von Bestsellern beim Deutschlandfunk Kultur zum Nachhören und, ausschnittweise, auch zum Nachlesen: http://www.deutschlandfunkkultur.de/schreibrezepte-fuer-den-erfolg-hey-ich-bin-ein-guter-autor.1270.de.html?dram:article_id=386982 PS: Ja, das Gerücht stimmt: Es gibt tatsächlich noch immer die Räuspertaste im Studio. (Eine Taste, auf der steht „Räuspern“.)

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Wie man einen Bösewicht besser macht und den Roman wieder zum Laufen bringt

Gestern habe ich mal wieder das erlebt, was viele Autoren sehr bequem als „Schreibblockade“ bezeichen, was aber tatsächlich etwas ganz anderes ist. (Bequem deshalb, weil eine Blockade ja von außen kommt, man also selbst weder etwas dafür kann, noch es aus eigener Kraft bewältigt bekommt.) In einer Szene aus der Perspektive des Gegenspielers meines Protagonisten langweilte der Bösewicht mich ziemlich. Seine bissigen Kommentare, seine gehässige Art, über andere Leute herzuziehen, all das war einfach nur … unangenehm und wenig unterhaltsam. Die Szene schrieb sich zäh. Irgendwann hatte ich […]

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Was Sie aus „Guardians of the Galaxy Vol. 2“ für Ihr Schreiben lernen können

Etwas an dem Film hat mich nicht so recht zufrieden aus dem Kino gehen lassen. Ich habe nicht weiter darüber nachgedacht, warum mich der Film zwar ganz gut unterhalten hat, wieso er mich aber emotional nicht packen konnte. *** SPOILERWARNUNG *** Schuld war, wie so oft in solchen Fällen, das Drehbuch. Darauf hat mich der hellsichtige Skriptshadow aufmerksam gemacht, in dieser Rezension/Skriptkritik, worin er noch auf weitere Probleme des Drehbuchs eingeht: http://scriptshadow.net/movie-review-guardians-of-the-gala…/ Der wesentliche Knackpunkt, der leider so massiv ist, dass er alle anderen Elemente ebenfalls berührt (und […]

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Wie Sie in Ihrem Roman Handlungsfäden organisch verknüpfen

Am Beispiel des ZDF-Dreiteilers „Der gleiche Himmel“ …….. „Der gleiche Himmel“ zeichnet das Portrait einer Gesellschaft inmitten des Kalten Kriegs 1974 in Berlin. Der prominent besetzte Dreiteiler begibt sich dabei ins Zentrum des Konflikts und auf die Spur von Spitzeln, Republikflüchtlingen und Träumern von einem besseren Leben. Erzählt wird die Geschichte von ganz normalen Bürgern auf beiden Seiten der Berliner Mauer: wie sie mit ihren Geheimnissen, Lügen und der Paranoia dieser Zeit leben, wie sie mit ihren ganz persönlichen Überzeugungen und Entscheidungen kämpfen. (Quelle: ZDF Presseportal) ………………… Der […]

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Äh, ästhetisches Theoriebewusstsein?

„Dass es so viel brave, falbe, biedere, staubige, teigige, dröge, pellkartoffelige, also: so viel schlechte Literatur gibt, liegt nicht an Frauen – weder an denen, die da sind, noch an denen, die fehlen. Es liegt daran, dass manche Leute schreiben können. Und sehr viele eben nicht.“ So Mara Delius in einer „Polemik“ der WELT. Einverstanden. Aber die Folgerung? „Wieso die dann trotzdem in Massen verlegt, gedruckt und gefeiert werden und andere, bessere im Hintergrund verschwinden lassen? Der Verdacht: Es liegt an fehlendem Gespür für Form, Haltung, an mangelnder […]

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Beobachtungsprosa — und warum Sie keine schreiben sollten

Bei der Lektüre eines Artikels über die „wichtigsten“ Bücher der Leipziger Buchmesse ist mir eine Erkenntnis gekommen. Die auch Ihrem Roman weiterhelfen könnte. In dem Artikel wird unter anderem ein Roman von Arno Frank vorgestellt, „So, und jetzt kommst du“. Ein Auszug (Tropen bei Klett-Cotta, 2017): „……… Wie Bohrköpfe aus Licht treiben die Scheinwerfer einen hellen Stollen in die Dunkelheit der Nacht. Hinter jeder Bodenwelle federt der Benz begütigend nach. Solange wir noch auf der Landstraße sind, schaukeln mich die Fliehkräfte mal nach rechts, mal nach links. Es […]

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Mit welchem Gefühl klappen die Leser Ihr Buch zu?

Wie schön, dass Disney es noch immer schafft, uns träumen zu lassen. „Beauty and the Beast“ ist ein Film geworden, bei dem man dauerlächelt und das Kino mit einem guten Gefühl verlässt. (Das genaue Gegenteil von „Se7en“ …) An wie vielen Stellen in Ihrem Roman lächeln, schmunzeln oder grinsen die Leser? Diese Stellen sollte es auch dann geben, wenn Ihr Roman eher nicht zum Lachen ist. Von wegen „emotionale Achterbahnfahrt“. Mit welchem Gefühl klappen die Leser das Buch zu? Ist es das Gefühl, das Sie beabsichtigen? Können Sie […]

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