Zahltag: Wie Sie sich mit Auszahlungen bei den Lesern bedanken

Abb.: Auszahlungen an Ihre Leser: Sie fesseln Sie mit Ihrer Geschichte … Auszahlung oder Payoff in Ihrem Roman: Ihre wichtigsten Mitarbeiter Sie sind Arbeitgeber. Ja, Sie. Tun Sie nicht so, als ob Sie nicht wüssten, wovon ich spreche. Sie sind doch Schriftsteller. Oder Autorin. Also beschäftigen Sie eine Menge Leute, um ein Produkt fertigzustellen, dass Sie produzieren. Diese Leute nennt der Volksmund auch »Leser«. Die meisten Autoren geben sich der, zugegeben, sehr angenehmen Illusion hin, einen Roman zu schreiben, ihn zu überarbeiten und in Zusammenarbeit mit Testlesern oder […]

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Realistische Romane schreiben (Teil 2)

Was ist realistischer? Der formlose Klumpen Lehm oder der daraus geformte menschliche Körper? Schreibtipp‬ vom 6. Februar: Romanthema herausarbeiten und vertiefen So schreiben Sie hyperrealistische Romane und entgehen der Wirklichkeitsillusion Den ersten Teil des Artikels lesen Sie hier: https://schriftzeit.de/archives/2758 „Beim Lesen des Artikels machte es bei mir ‚klickklickklick‘.“ (Windsbraut) Nichtstun ist realistisch Betrachten Sie sich mal diesen oder den letzten Tag. Was haben Sie tatsächlich aktiv und selbst initiiert? Welche Weichen haben Sie gestellt, welche Maßnahmen in die Wege geleitet? Wo haben Sie den Grundstein für Ihre Zukunft […]

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Realistische Romane schreiben

Realistisch schreiben? Das Leben hat viel, viel mehr Details, als in Ihren Roman passen Autorenseminar Selfpublishing Karlsruhe mit Stephan Waldscheidt Samstag, 14. März 2015, 10 bis 18 Uhr Veranstalter: Schreibwerkstatt KA Info | Anmeldung So schreiben Sie realistische(re) Romane und entgehen der Wirklichkeitsillusion Bestimmt haben Sie schon einmal ein Theaterstück oder eine Oper im Fernsehen gesehen. Was fällt dabei sofort auf? Richtig, die Schauspieler scheinen ihr Spiel auf eine melodramatische Art zu übertreiben. Nein, sie scheinen es nicht zu tun, sie tun es tatsächlich und mit voller Absicht. […]

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Wie lange sollte ein Roman sein? Am Beispiel von „Sturz der Titanen“

Wie lange sollte ein Roman sein? Ken Folletts „Sturz der Titanen“ Kann ein Roman auch zu kurz sein? Kann man zu viel streichen? Und kann so etwas verhindern, dass ein Roman sein Potenzial nicht ausschöpft? Fragen, die wir heute am Beispiel von Ken Folletts Roman »Sturz der Titanen« erläutern, dem ersten Teil seiner Jahrhundert-Trilogie (Lübbe 2010, original »Fall of Giants«). Der Artikel bildet damit damit auch eine Synthese aus den letzten beiden Artikeln »Überflüssiges im Roman: So schreiben Sie nur das, was zählt« und »Dilemmas im Roman: So […]

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Überflüssiges im Roman: So schreiben Sie nur das, was zählt

Überflüssiges im Roman: Die Gefahren des Überflusses Einer der Fehler, die Romanautoren gerade bei ihren ersten Romanen begehen – und ein zentraler Grund, warum diese ersten Romane keinen Verlag finden –, scheint auf den ersten Blick gar keiner zu sein. Genau das ist das Problem. Das Problem heißt: überflüssige Wörter, Sätze, Absätze, Szenen, Kapitel. Bis hin zum überflüssigen Roman. Aber ganz so weit lassen wir es nicht kommen. Moment mal. Ein Wort zu viel soll schlecht sein? Oder ein Satz? Aber dieses Wort informiert den Leser, beschreibt einen […]

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Ich-Perspektive: Sympathy for the devil

Ich-Perspektive: So erzeugen Sie Mitgefühl mit dem Antagonisten, mit unsympathischen Charakteren oder mit Figuren, die Schreckliches tun Der Thriller »A Simple Plan« von Scott Smith (Alfred A. Knopf 1993 / dt. »Ein ganz einfacher Plan«) ist eines der verstörendsten Bücher, die ich je gelesen habe. Die Geschichte nimmt den Leser derart gefangen, dass die schrecklichen Wendungen des Plots einen zu Zeugen, nein, zu Mittätern von Dingen machen, die man lieber nie gesehen, nie erlebt, nie getan hätte. Stephen King (der noch mehr Blurbs schreibt als Romane) sagte über […]

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Roman überarbeiten: Am Beispiel des Films „Ruhet in Frieden“

Roman überarbeiten: Am Beispiel des Films „Ruhet in Frieden“ Wenn Sie ein Buch selbst veröffentlichen, sind Sie zugleich Autor und auch Regisseur des Textes: Sie bestimmen alles, auch den Schnitt (das Lektorat), und sind für das Ergebnis allein verantwortlich. Bei Filmen kann man manchmal gut sehen, was dabei alles schiefgehen kann. Jüngstes Beispiel: »Ruhet in Frieden – A Walk Among the Tombstones« mit Liam Neeson in der Hauptrolle (USA 2014), bei dem Scott Frank Regie geführt und auch das Drehbuch (nach einer Romanvorlage von Lawrence Block) geschrieben hat. […]

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Timing beim Schreiben: Zeitfallen in einem Bestseller und einem Blockbuster entlarvt

Timing beim Schreiben: Zeitfallen in einem Bestseller und einem Blockbuster entlarvt Timing beim Schreiben: Timing im Leben und in Geschichten Wenn Sie Ihren Chef ausgerechnet dann nach einer Gehaltserhöhung fragen, wenn er gerade eben bei seinem Chef herausgekommen und selbst keine Erhöhung seines Gehalts bekommen hat. Wenn eine Freundin Ihnen einen Witz erzählt und einfach nicht zur Pointe kommt. Wenn ein Musiker seinen Einsatz verpasst und damit das ganze Orchester aus dem Takt bringt. Alle diese Fälle haben eins gemeinsam: schlechtes Timing. Schlechtes Timing kann einen Witz ebenso […]

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Prolog im Roman: Eintrittsbarriere oder Zugangsschleuse?

Den ersten Teil dieses zweiteiligen Artikels finden Sie hier: Warum Autoren einen Prolog schreiben: Drei falsche Gründe — Prolog, revisited Abb.: Der Prolog im Roman: Bloß Wassergraben, Zugbrücke, Tore und dicke Mauern? Oder mehr als ein Zugangshindernis? Der Prolog im Roman: Nur eine Eintrittsbarriere? Prologe sind Erschwernisse für den Leser, in einen Roman einzusteigen. So habe ich die Abneigung mancher gegen den Prolog in einigen älteren Artikeln erklärt (die Sie alle in »Bessere! Romane! Schreiben!« finden). Aber ist das tatsächlich so? Vor allem: Ist es immer so? Und […]

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Den Prolog schreiben für einen Roman: Prolog, revisited

Der Prolog sollte die Sprungschanze in Ihren Roman sein … Warum Autoren einen Prolog schreiben: Drei falsche Gründe — Prolog, revisited Brauche ich einen Prolog für meinen Roman? Kaum eine Frage treibt Autoren so um wie diese. Auch ich habe schon manches zum Prolog geschrieben, sowohl hier im Blog als auch in »Bessere! Romane! Schreiben!«. In einer kleinen Artikelreihe schreibe ich heute über (die falschen) Gründe, warum Autoren einen Prolog schreiben und beim nächsten Mal über (die richtigen) Gründe, die einen Prolog sinnvoll machen. Zur Beruhigung: Es gibt […]

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