Gefühlstonleitern: Wie Sie mit wenigen Worten Menschen bezaubern und begänsehauten

Ein Kapitel aus dem Schreibratgeber “Schneller Bestseller” aus der Reihe “Bessere! Romane! Schreiben!” Die letzte Seite der Wochenzeitung DIE ZEIT ist den Lesern und ihren Texten und Bildern vorbehalten. Die letzte Spalte der letzten Seite (also ihr Höhepunkt oder eher noch ihr Dénouement) ist überschrieben mit »Was mein Leben reicher macht«. Darin berichten Leser in Miniaturen von einem Wort bis zu ein paar Sätzen von Dingen, Situationen, Menschen, die das tun, was die Überschrift besagt. In der Spalte geht es ausschließlich um eins: um Emotionen. Und zwar um […]

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Hier finden Sie tausend* Ideen, wie Sie Ihren Roman noch besser machen

Liebe Autorin, lieber Autor, schön, dass Sie hier sind. Sie suchen Artikel zum Schreiben von Romanen? Den letzten Artikel von an die 600 auf schriftzeit.de, “Warum das Herz Ihres Protagonisten unrein und der Mörder ein Bekannter sein sollte”, finden Sie hier …. Der nächste Artikel erscheint an dieser Stelle am Mittwoch, 16. Juli. Viele weitere Schreibtipps finden Sie auf meiner Facebook-Seite hier … Und jetzt viel Spaß beim Stöbern und anschließend beim Noch-besser-Machen Ihres Romans. Gutes Gelingen und viele tolle Ideen wünscht Stephan Waldscheidt *) Es können auch […]

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Emotionen im Roman — Gefühle und Einsätze — Probekapitel aus “Schreibcamp: Emotionen”

Emotionen im Roman: So machen Sie den Roman für Ihre Leser zu einem emotionalen Erlebnis: Schreibratgeber Schreibcamp Emotionen Mit dem neuen Schriftzeit-Arbeitsbuch machen Sie Ihren Roman emotional noch intensiver — 29 Tage lang jeden Tag. E-Book für alle Reader. Kindle E-Book epub E-Book für alle Geräte Emotionen im Roman. Probekapitel: Tag 8: Emotionen und Einsatz Emotionen sind auch daran gebunden, was in einem Konflikt auf dem Spiel steht. Geht es nur um eine Banalität – Heldin Paula und Gegenspieler Frank pokern um Streichhölzer –, bekommt die Spannung den […]

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Rhythmus beim Schreiben: Lesen ist wie Atmen — Schreiben Sie auch so.

Rhythmus beim Schreiben: So schreiben Sie aufregende Szenen, in denen nichts Aufregendes geschieht Rhythmus beim Schreiben: Lesen ist wie Atmen Lesen ist wie Atmen. Für manche ebenso wichtig. In diesem Artikel aber kommt es mir auf den Rhythmus des Atems an. Stellen Sie sich Ihren Roman als einen Lauf vor. Welcher Distanz entspricht er? Einem Marathon, bei dem es auf einen gleichmäßigen, aber sehr langen Atem ankommt? Das könnte der Fall sein bei einem sich über mehrere Generationen erstreckenden, eher literarischen Familienepos mit ausführlichen Charakterzeichnungen. Oder ist Ihr […]

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Exposition im Roman: Gähnen mit Johnny Depp? Muss nicht sein.

Exposition im Roman: Wie sie einen statischen Roman-Anfang mit Energie und Dynamik beladen Exposition im Roman: Was Exposition ist — und was nicht Sie kennen das: Zwar sollen im ersten Akt eines Romans die Charaktere und Konflikte eingeführt werden — Exposition eben. Der Anfang, die ersten paar Seiten eines Romans aber soll gleich richtig abgehen, Rückblenden sind verpönt und so weiter und so fort. Was aber tun, wenn Sie einen missratenen Anfang haben und ihn retten möchten? Gerade bei Erstlingswerken kommt so etwas häufig vor: Sie schreiben zunächst […]

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Was ein untreuer Werbemensch, Zombiejäger und Catweazle gemein haben

Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten dramatischer Ironie Einer dieser erzählerischen Kniffe, von denen Leser nicht genug bekommen können, ist die dramatische Ironie. Kurz gesagt: Der Leser weiß mehr als der Charakter, in dessen Perspektive er sich gerade befindet. Logisch, dass so etwas Menschen gefallen muss. Sind wir nicht alle kleine Besserwisser? (Nein, ich nicht, ich bin ein großer ;-)) Dramatische Ironie und Erzählperspektive Die Möglichkeiten, wie Sie damit Ihren Roman besser machen können, sind unbegrenzt. Auch deshalb können Sie dieses Instrument wieder und wieder anwenden, ohne dass es jemals langweilig […]

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Der erste Streich, äh, Akt Ihres Romans

Der erste Streich, äh, Akt Ihres Romans Michael Arndt, Autor von »Toy Story 3« zeigt Ihnen, wie Sie einen ersten Akt schreiben Eine bewährte Möglichkeit, einen Roman zu beginnen und den ersten Akt zu schreiben, zeigt uns Michael Arndt, Autor des Drehbuchs von »Toy Story 3«, am Beispiel dreier Animationsfilme. Ein sehr vergnügliches Video mit Lern-Garantie, allerdings auf Englisch: http://drama-blog.de/michael-arndts-erster-akt/ Ich habe hier die wichtigsten Punkte in Arndts Aussagen zusammengefasst. Wie der Drehbuchautor selbst sagt, ist dies nur eine von vielen Möglichkeiten, einen ersten Akt zu schreiben. Es […]

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Die Erzählperspektive — Abschließend geklärt (Teil 1 von 2)

Update: Zur Erzählperspektive sowie den angrenzenden Themen “Erzähler” und “Stimme” habe ich inzwischen eigene, ausführliche Ratgeber publiziert. Alle gehen sehr in die Tiefe und geben Ihnen Einblicke in alle Fragen zum Thema, wie immer mit vielen Beispielen aus allen Genres sowie Filmen und TV-Serien anschaulich belegt. Hier finden Sie alle Infos, einen Blick ins Buch sowie Leserstimmen zu den Ratgebern. Und können das Buch auch kaufen, als Paperback oder E-Book. Erzählperspektiven: Auktorial, personal, multiperspektivisch Der Erzähler: Verführer, Tourguide, Entertainer und Basis der Erzählperspektive Die Stimme: Leser verzaubern mit […]

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Mehr Shakespeare wagen!

So schreiben Sie Feuer und Flammen Folgendes Zitat hat mich zum Artikel von heute inspiriert. Ich hoffe, es inspiriert auch Sie: Das unerbittlich Theaterhafte des Londoner Lebens ist in Shakespeares Werk enthalten. Seine Welt ist blutrünstig, und seine Figuren sind prall von Witz, Neugier und Anmaßung, als wüssten sie, wie begrenzt ihre Zeit ist. Sie leben auf eigene Rechnung und in eigener Verantwortung. Sie sind auf der Hut wie Tiere, die mit Angriffen rechnen. Ihre Welt, um Hamlet zu zitieren, ist aus den Fugen. (aus: Peter Kümmel, Der […]

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Loyalität und die von Pfeilen gespickte Hure

So belegen Sie Motive und Themen Wiederkehrende Motive sind ein auch auf schriftzeit.de wiederkehrendes Thema. Wie in der Musik verleihen sie einer Geschichte eine Geschlossenheit über einen längeren Zeitraum und viele Veränderungen und Variationen hinweg. Zudem bilden sie einen emotionalen Anker – an anderer Stelle gelernte Gefühle werden beim Wiederaufgreifen des Motivs erneut angesprochen und damit im Leser abgerufen. So können Motive auch für ein intensiveres emotionales Lese-Erlebnis sorgen. Zwei unterschiedliche Arten eines Motivs / Themas und entsprechend unterschiedliche Möglichkeiten, damit umzugehen, werden in der sechsten Folge der […]

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