Prolog im Roman: Eintrittsbarriere oder Zugangsschleuse?

Den ersten Teil dieses zweiteiligen Artikels finden Sie hier: Warum Autoren einen Prolog schreiben: Drei falsche Gründe — Prolog, revisited Abb.: Der Prolog im Roman: Bloß Wassergraben, Zugbrücke, Tore und dicke Mauern? Oder mehr als ein Zugangshindernis? Der Prolog im Roman: Nur eine Eintrittsbarriere? Prologe sind Erschwernisse für den Leser, in einen Roman einzusteigen. So habe ich die Abneigung mancher gegen den Prolog in einigen älteren Artikeln erklärt (die Sie alle in »Bessere! Romane! Schreiben!« finden). Aber ist das tatsächlich so? Vor allem: Ist es immer so? Und […]

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Die Wandlung desProtagonisten zeigen: Weg mit dem Verband, der Ruth die Brust abschnürt!

Wandlung: Auf der anderen Seite wartet ein neuer Protagonist. Bestsellertricks von Luca di Fulvio und seinem Roman »Der Junge, der Träume schenkte« (Bastei-Lübbe 2011) hatten wir uns in den letzten Wochen einige angesehen (Wie Sie Emotionen bunt machen und tief — und Ihren Roman das Potenzial zum Bestseller verpassen sowie Zwei besondere Bestsellertricks aus »Der Junge, der Träume schenkte« von Luca di Fulvio). Heute zum Abschluss gehen wir ein letztes Mal in das Buch und in ein Thema, das ebenso wichtig wie schwierig darzustellen ist. Wie zeigen Sie, […]

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Entdecken Sie das Geheimrezept zur Überraschung Ihrer Leser

Entdecken Sie das Geheimrezept zur Überraschung Ihrer Leser Was erwarten Sie von diesen Pelikanen? Dass sie wegfliegen. Was aber, wenn einer auf Sie zugewatschelt käme? Das Geheimrezept für Lesererwartungen – und wie Sie sie brechen Das Geheimrezept für die Arbeit mit den Erwartungen des Lesers ist eine Sequenz aus vier Schritten: Lesererwartungen brechen: Eine Sequenz aus vier Schritten 1. Erwartungen von Lesern erkennen. Das Genre gibt über viele davon Auskunft. Etwa die Erwartung von Thrill bei Thrillern oder die von erotischer Spannung von Romanzen. Dazu kommen allgemeingültige für […]

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Wie Sie Emotionen bunt machen und tief — und Ihren Roman das Potenzial zum Bestseller verpassen

Letzte Woche haben wir uns zwei geniale Methoden angesehen, wie Sie Ihrem Roman mehr Bestseller-Potenzial verleihen (Zwei besondere Bestsellertricks aus »Der Junge, der Träume schenkte« von Luca di Fulvio). Die Tricks stammen aus dem Roman und Weltbestseller »Der Junge, der Träume schenkte« von Luca di Fulvio (Bastei-Lübbe 2011). Heute spüren wir einen weiteren Aspekt auf, der so manchen Roman erst zum Bestseller gemacht hat. Die Emotionstricks eines Bestsellers Mehr als alles andere suchen Leser in einem Roman starke Gefühle. Dessen sind sich die meisten Autoren bewusst. Viele von […]

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Zwei besondere Bestsellertricks aus »Der Junge, der Träume schenkte« von Luca di Fulvio

Was einen Bestseller von erfolglosen Romanen unterscheidet Bestsellertrick 1: Reparatur ausgeschlossen Viele Bestseller zeichnen sich darin aus, dass ihre Autoren weiter gehen als die Kollegen. Viele der weniger erfolgreichen Kollegen sind deshalb weniger erfolgreich, weil sie dieses »Weitergehen« missverstehen. Bei ihnen bedeutet das oft einfach mehr Explosionen, mehr Action, mehr Gewalt, mehr Grausamkeit, mehr Buchseiten. Oder es bedeutet, dass sie ihren Charakteren nicht genug abverlangen. Sicher, sie bereiten ihnen schreckliche Schmerzen, sie verletzen sie tief. Aber das reicht eben nicht immer aus. Luca di Fulvio ist einer, der […]

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Versprechen an Ihre Leser

6 Möglichkeiten, einen Zwerg abzumurksen und Ihr Versprechen an die Leser zu halten Was wollen Leser von Romanen? Der Artikel über die Schreibtipps von Stephen-King-Lesern geht in die dritte Runde. Bisher erschienen: 4 todsichere Möglichkeiten, ihren Roman zu verbessern: Schreiben wie Stephen King und »3 zentrale Aspekte, um Ihren Roman zu verbessern – Schreiben lernen mit Stephen Kings ›The Green Mile‹« . Was wollen Leser von Romanen? Es geht hier nicht darum, Lesern nach dem Mund zu schreiben. Es geht auch nicht darum, Erwartungen zu bedienen. Aber um […]

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Gefühlstonleitern: Wie Sie mit wenigen Worten Menschen bezaubern und begänsehauten

Ein Kapitel aus dem Schreibratgeber „Schneller Bestseller“ aus der Reihe „Bessere! Romane! Schreiben!“ Die letzte Seite der Wochenzeitung DIE ZEIT ist den Lesern und ihren Texten und Bildern vorbehalten. Die letzte Spalte der letzten Seite (also ihr Höhepunkt oder eher noch ihr Dénouement) ist überschrieben mit »Was mein Leben reicher macht«. Darin berichten Leser in Miniaturen von einem Wort bis zu ein paar Sätzen von Dingen, Situationen, Menschen, die das tun, was die Überschrift besagt. In der Spalte geht es ausschließlich um eins: um Emotionen. Und zwar um […]

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Hier finden Sie tausend* Ideen, wie Sie Ihren Roman noch besser machen

Liebe Autorin, lieber Autor, schön, dass Sie hier sind. Sie suchen Artikel zum Schreiben von Romanen? Den letzten Artikel von an die 600 auf schriftzeit.de, „Warum das Herz Ihres Protagonisten unrein und der Mörder ein Bekannter sein sollte“, finden Sie hier …. Der nächste Artikel erscheint an dieser Stelle am Mittwoch, 16. Juli. Viele weitere Schreibtipps finden Sie auf meiner Facebook-Seite hier … Und jetzt viel Spaß beim Stöbern und anschließend beim Noch-besser-Machen Ihres Romans. Gutes Gelingen und viele tolle Ideen wünscht Stephan Waldscheidt *) Es können auch […]

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Emotionen im Roman — Gefühle und Einsätze — Probekapitel aus „Schreibcamp: Emotionen“

Emotionen im Roman: So machen Sie den Roman für Ihre Leser zu einem emotionalen Erlebnis: Schreibratgeber Schreibcamp Emotionen Mit dem neuen Schriftzeit-Arbeitsbuch machen Sie Ihren Roman emotional noch intensiver — 29 Tage lang jeden Tag. E-Book für alle Reader. Kindle E-Book epub E-Book für alle Geräte Emotionen im Roman. Probekapitel: Tag 8: Emotionen und Einsatz Emotionen sind auch daran gebunden, was in einem Konflikt auf dem Spiel steht. Geht es nur um eine Banalität – Heldin Paula und Gegenspieler Frank pokern um Streichhölzer –, bekommt die Spannung den […]

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Rhythmus beim Schreiben: Lesen ist wie Atmen — Schreiben Sie auch so.

Rhythmus beim Schreiben: So schreiben Sie aufregende Szenen, in denen nichts Aufregendes geschieht Rhythmus beim Schreiben: Lesen ist wie Atmen Lesen ist wie Atmen. Für manche ebenso wichtig. In diesem Artikel aber kommt es mir auf den Rhythmus des Atems an. Stellen Sie sich Ihren Roman als einen Lauf vor. Welcher Distanz entspricht er? Einem Marathon, bei dem es auf einen gleichmäßigen, aber sehr langen Atem ankommt? Das könnte der Fall sein bei einem sich über mehrere Generationen erstreckenden, eher literarischen Familienepos mit ausführlichen Charakterzeichnungen. Oder ist Ihr […]

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