Wie veröffentliche ich ein Buch: Klüger und erfolgreicher publizieren für Verlagsautoren und als Selfpublisher

Klüger publizieren -- Veröffentlichen im Verlag oder selbst -- Der beste Weg für Ihr Buch und Ihre Karriere als Autor

„Hervorragender Ratgeber“ und „Motivationstrainer mit kluger aufschlussreicher Sprache“ (Textart 2/2015)

„Mit ‚Klüger publizieren für Verlagsautoren und Selfpublisher‘ hat Stephan Waldscheidt ein neues Standardwerk geschaffen, das in das virtuelle Bücherregal jedes Schriftstellers gehört.“ (Schreibguru Richard Norden)

Wie veröffentliche ich ein Buch? KLÜGER PUBLIZIEREN hat die Antworten für Verlagsautoren, Selfpublisher und Hybrid-Autoren

Mit »KLÜGER PUBLIZIEREN für Verlagsautoren und Selfpublisher« sind Sie bestens ausgerüstet, um im komplexen Buchmarkt durchzublicken und sich als Autorin oder Autor zu behaupten. Das Buch hilft Ihnen, beim Veröffentlichen die richtigen Entscheidungen zu treffen – für Ihre Bücher und Ihre Karriere als Schriftsteller. „Wie veröffentliche ich ein Buch?“ Diese und viele andere Ihrer Fragen beantwortet das Buch im Detail.

Und darum geht’s in »KLÜGER PUBLIZIEREN«:

Wie veröffentlichen Sie Ihr Buch am klügsten? Welcher Weg zu den Lesern ist der beste Weg für Ihr Buch? Ob Sie in einem Verlag publizieren oder in Eigenregie veröffentlichen oder den beide Wege zusammen gehen, »KLÜGER PUBLIZIEREN« beleuchtet die Vor- und Nachteile jeder Publikationsform und erläutert sie an konkreten Beispielen aus der Publikationspraxis. Zahlreiche Insider-Tipps, die Sie sonst kaum in Buchform finden, runden das umfangreiche Informationspaket ab.

Mit Pro- und Kontra-Listen zu jedem Kapitel und wichtigen Fragen, die Sie sich vor der Publikation stellen sollten. Dazu gibt es hilfreiche Links und Interviews mit Menschen aus der Buchbranche. Insgesamt über 115.000 Wörter oder, laut KPD, 509 Seiten pure Information.


Was „KLÜGER PUBLIZIEREN“ Verlagsautoren und Selfpublishern bietet


+ Verlag und / oder Selfpublishing? – Wie veröffentliche ich ein Buch? Entscheidungshilfen für Sie

+ Insiderwissen Buchmarkt

+ Vorzüge & Nachteile, Chancen & Risiken vom Publizieren im Verlag

+ Vorzüge & Nachteile, Chancen & Risiken des Selbstverlegens

+ Einblicke in die Arbeit von Verlagsautoren & Selfpublishern

+ praktische Erfahrungen vieler Autoren mit dem Publizieren mit und ohne Verlag

+ praktische Informationen zum Publizieren im Verlag und über Selfpublishing-Dienstleister

+ praktische Informationen zur Vermarktung für jeden Autor

+ kritische Fragen zu den entscheidenden Themen Ihrer Karriere als Autor

+ Interviews mit Akteuren im Buchmarkt, von der Autorin bis zur Verlegerin

+ exklusiver Online-Bonus mit Artikeln, Links, Buchtipps, Grafiken, Beispiel-Exposé samt Agenturanschreiben und vieles mehr

+ Pro- und Kontra-Listen & Entscheidungshilfen

+ über 250 Buchtipps und Links zu noch mehr Information


Wer kann nach Lektüre von „KLÜGER PUBLIZIEREN“ klüger publizieren?


+ Neueinsteiger in den Buchmarkt, die einen Verlag suchen

+ Neueinsteiger in den Buchmarkt, die selbst ein Buch veröffentlichen wollen

+ Neueinsteiger in den Buchmarkt, die sich noch nicht entschieden haben, wo sie publizieren wollen

+ erfahrene Verlagsautoren, die sich auch im Selfpublishing versuchen möchten

+ erfolgreiche Selfpublisher, die sich noch mehr Leser mittels Verlag versprechen

+ Leser meiner und anderer Ratgeber zum Handwerk des Schreibens – die nun den nächsten Schritt wagen: die Publikation

+ Autoren, die wissen möchten, wie es tatsächlich im Buchmarkt zugeht

+ Autoren, die andere Bücher zum Veröffentlichen kennen (wie das Handbuch für Autorinnen und Autoren: Informationen und Adressen aus dem deutschen Literaturbetrieb und der Medienbranche aus dem Uschtrin-Verlag, das „Autoren-Handbuch: So finden Sie einen Verlag für Ihr Manuskript. Schritt für Schritt zur eigenen Veröffentlichung“ von Sylvia Englert aus dem Autorenhaus-Verlag) oder das Handbuch für Kinder- und Jugendbuch-Autoren: Bilderbuch, Kinderbuch, Jugendroman, Sachbuch: schreiben, illustrieren und veröffentlichen, ebenfalls von Sylvia Englert) und diese passend ergänzen möchten: mit mehr praktischen Informationen und Erfahrungen sowie Insiderwissen

+ Leser, die wissen möchten, wie ein Buch entsteht und wie insbesondere die Autorenseite des Buchmarkts funktioniert


Wer wird in diesem Buch nicht fündig?


– mit ihrem Verlag zufriedene Autoren, die sich aufs Schreiben konzentrieren und das Veröffentlichen ihres Buchs und das Vermarkten ganz dem Verlag überlassen
– Autoren, die Tipps zum Handwerk des Schreibens suchen
– Autoren, die nur mal schnell ein einziges Buch veröffentlichen möchten
– Autoren, die detaillierte und technische Anleitungen zum Finden eines Verlags oder zum Selbstverlegen auf einer bestimmten Plattform wie KDP oder CreateSpace suchen. Dazu gibt es in diesem Ratgeber viele Links und Buchtipps. Darüber hinaus empfehle ich themenspezifische Bücher.

Ein Probekapitel zum Thema „Der Buchtitel“ finden Sie hier:
http://schriftzeit.de/archives/2196

Ein Probekapitel zum Thema „Der Hybrid-Autor als Modell für die Zukunft“ finden Sie hier in meinem Gastbeitrag bei der Self-Publisher-Bibel:
http://www.selfpublisherbibel.de/gastbeitrag-kein-absolutes-fuer-oder-wider-der-hybrid-autor-als-modell-fuer-die-zukunft/


Hier das Intro aus dem Buch:


Klüger publizieren für Verlagsautoren und Selfpublisher: Intro


Sie haben sich entschlossen, ein Buch zu publizieren – ich gratuliere. Ob es Ihr erstes Buch ist oder ihr neununddreißigstes, der Weg von der Idee bis zu dem Moment, wo Sie das Buch in Händen halten oder auf dem Display Ihres E-Readers betrachten, ist und bleibt spannend.
Begeben Sie sich mit mir auf eine Reise durch den Entstehungsprozess eines Buchs. Erfahren Sie, was Sie wissen sollten, damit die Veröffentlichung optimal abläuft und Sie am Ende das Optimum aus Ihrem Buch herausholen. Und aus jedem Buch, das Sie danach publizieren.

Was ist für Sie Erfolg? Begeisterte Leser? Viele davon? Ein gutes Einkommen? Reichtum? Persönliche Befriedigung? Seelische Bereicherung? Selbstverwirklichung?
Egal, was Sie mit dem Schreiben und Veröffentlichen eines Buchs anstreben, nach der Lektüre von »KLÜGER PUBLIZIEREN« haben Sie deutlich bessere Chancen, Ihre persönliche Art von Erfolg wahr zu machen.

Bis vor einigen Jahren war der Weg zum eigenen Buch nur mit einem einzigen Verkehrsmittel zu bewältigen: mit dem Verlagszug. Dort saßen die Autoren recht bequem, brauchten sich um nichts zu kümmern und konnten die Zeit mit dem Schreiben ihres nächsten Buchs verbringen. Aus dem Fenster fiel ihr Blick manchmal auf eine steinige Piste neben den Schienen, wo sich hin und wieder ein einsamer Selbstverleger zu Fuß entlangquälte.
Der Nachteil für die Autoren im Zug: An die Fahrkarten kam man nur schwer heran, und selbst wenn man eine erwischte, musste man lange dafür anstehen. Ob am Ziel viele Leser warteten, wusste freilich weder Autor noch Zugführer. Immerhin schien die Chance auf einen großen Bahnhof unvergleichlich besser als für den Fußgänger.

Mit dem Siegeszug (sic!) des Internets und der zunehmenden Verbreitung von elektronischen Lesegeräten in Form von E-Readern, Smartphones und Tablets wurde neben den Schienen eine breitere Straße gebaut und gut gepflastert. Dem Autor steht mit dem E-Book ein Pkw zur Verfügung, der ihn weit schneller als der Zug zu seinem Ziel bringt. Und endlich kann er sogar hoffen, von mehr als nur einer Handvoll Leser empfangen zu werden.

Das Wunderbare für einen Autor aber ist nicht die Existenz dieses neuen Verkehrsmittels. Das eigentlich Wunderbare ist: Er hat jetzt die Wahl, womit er fährt. Das Monopol der Verlage auf Autoren bröckelt. Aber wie immer, wenn Monopole zu Ende gehen, bringt das Vor- und Nachteile mit sich. Freiheit ist anstrengend. Hin und wieder ist sie auch gefährlich.

Wo liegen nun die Vorteile der Veröffentlichung im Verlag? Wo ist die Selbstpublikation der bessere Weg zum Leser und zu dem, was für Sie Erfolg bedeutet? In vielen Fällen hängen die Antworten von den Zielen ab, die Sie persönlich mit dem Schreiben und Veröffentlichen verbinden.
Daher bekommen Sie von mir keine klaren Anweisungen: So musst du es machen, Autor, und nicht anders! Stattdessen gebe ich Ihnen das nötige Wissen zur Hand, mit dem Sie die für Sie beste Entscheidung treffen können – die nach der Lektüre dieses Buchs eine qualifizierte(re) Entscheidung sein wird.
Schon sind wir bei der ersten Lektion: Als publizierender Autor müssen Sie viele Entscheidungen treffen und das andauernd. Entscheidungsschwäche heißt hier beruflicher Selbstmord. Wenn Sie nicht entscheiden, tut es niemand für Sie – und niemand kauft Ihre Bücher. Für Selfpublisher gilt das noch mehr als für Verlagsautoren.

Was für das Schreiben gilt, gilt auch fürs Publizieren: Beides sind keine exakten Wissenschaften. Was bei dem einen funktioniert, geht beim anderen schief, wo einer mit Glück weiterkommt, scheitert ein anderer, der eben nicht zur rechten Zeit am rechten Ort war.
Die Entscheidungen, die Sie beim Veröffentlichen treffen müssen, sind in den seltensten Fällen sichere Entscheidungen mit garantiertem Ausgang. Die beste Chance auf Erfolg ergreifen Sie, wenn Sie sich kundig machen. Wenn Sie wissen, was Sie tun, wo die Fallstricke liegen und worauf Sie sich einlassen.

Was Sie vor sich haben, ist das Buch, das ich gerne gelesen hätte, als ich am Anfang meiner Karriere als Autor stand. Es ist zugleich das Buch, das ich gerne gelesen hätte, als ich schon weiter mit meiner Karriere war.
Ich habe meine Erfahrungen gemacht. Welche das sind, können Sie im nächsten Kapitel nachlesen. Sie fließen in dieses Buch ein. Genau wie mein Wissen, aktiv gesammelt oder unvermeidlich erworben. Daneben finden sich Interviews von Menschen aus der Buchbranche, von der Autorin bis zur Verlegerin, vom Literatur-Vermarkter bis zum Leiter einer literarischen Gesellschaft.

Wo stehe ich? Ich bin nicht für oder gegen Verlage oder Selfpublishing. Ich bin für echte Wahlfreiheit von Autoren und bessere Chancen für gute Bücher, mehr Leser zu erreichen. Ich wünsche mir zufriedene Autoren, die die für sie richtigen Entscheidungen treffen und für ihre Mühen und ihre ehrliche Arbeit gerechter bezahlt werden.

Besonderen Fokus lege ich in diesem Buch auf die Unterschiede zwischen Verlegtwerden und Selbstverlegen und stelle die Vor- und Nachteile beider Wege gegenüber.
Behalten Sie im Hinterkopf, dass es diese krasse Gegenüberstellung gar nicht gibt. Verlegtwerden schließt Selbstverlegen nicht aus (wie der Hybrid-Autor aus Erfahrung weiß). Die Alternative zu einem Publikumsverlag kann zwar das Selfpublishing sein – aber ebenso gut könnte die richtige Wahl für Sie Kleinverlag heißen oder Blog.

Schließlich stellt sich bei jedem Buch – vor jedem Buch – die Frage: Will ich diesen Text tatsächlich der Öffentlichkeit zugänglich machen? Will ich es in dieser Form tun? Will ich es jetzt tun oder warte ich, bis der Text ausgegorener ist, die Geschichte schlüssiger, die Information überprüft?
Bei der Einfachheit, mit der heute jeder alles publizieren kann, geraten solche wichtigen Fragen schnell unter die Räder. Öffentlichkeit aber heißt, sich Kritik auszusetzen, womöglich Anfeindungen zu erleben. Öffentlichkeit heißt, ein wichtiges Stück von sich selbst preiszugeben und jedem zugänglich zu machen.
Überlegen Sie sich gut, ob Sie das möchten. Ob das für Sie der richtige Weg ist.

Vergessen Sie auch nicht, dass da draußen Zigtausende wie Sie sind, die auf den Buchmarkt drängen. Die meisten scheitern, bevor ihr Werk publiziert ist, die meisten der publizierten verschwinden in der Masse, die meisten, die sich herausheben, tun das nur sehr kurze Zeit.
Amazon Deutschland listet über zwei Millionen Buchtitel. Können Sie Ihr Buch aus dieser Masse herausheben?
Die gute Nachricht: Sie brauchen es nicht für alle aus der Masse herauszuheben – sondern nur für die Leser, die Sie erreichen möchten. Und das ist machbar. Um das zu schaffen, um Ihre Karriere als Autor zu steuern und voranzubringen, brauchen Sie einen Plan. Das ist mehr als eine gute Idee. Ein Plan ist unverzichtbar.

In der Praxis: Dieser Plan kann so aussehen wie bei mir und meinen Schreibratgebern. Ich habe im Spätherbst 2010 mein Blog schriftzeit.de gestartet. Meine Zielgruppe: Romanautoren. Mein Ziel, bevor ich das Blog begann: Aus den Blogartikeln Ratgeber-E-Books machen. Meine Instrumente, das Blog bekannt zu machen: Twitter, einige Zeit später Facebook und daneben meine Glosse in der Autorenzeitschrift Federwelt.
Als sich nach einem knappen Jahr täglich mehr als tausend Leser auf schriftzeit.de über das Schreiben informierten, war für mich der Zeitpunkt gekommen, den ersten Ratgeber zu publizieren. Ich wusste von vornherein, meine Bücher sind Nischenprodukte und haben keine Chance, aus dieser Nische herauszukommen. Sprich: Ich habe mir nie Illusionen gemacht, auf der Bestsellerliste zu landen. Mir genügte die Bestsellerliste in Amazons Rubrik »Kreatives Schreiben«. Seit 2012 ist permanent einer meiner Ratgeber, meistens sind es mehrere, in den Top 20 vertreten. (Pikanterweise wurde diese Rubrik im Sommer 2014 ohne Ankündigung aufgelöst, sodass die Schreibratgeber bei den Büchern übers Häkeln und Putzen stehen. Sie sehen, Publizieren ist jeden Tag aufs Neue ein Abenteuer.)

Einen Plan zu haben, heißt nicht, diesem Plan stur zu folgen. Als ich das Blog startete, dachte ich nicht daran, die Ratgeber auch auf Papier zu veröffentlichen. Dann aber kam Amazons CreateSpace, das die Publikation im Print-On-Demand-Verfahren und konkurrenzfähige Buchpreise erlaubte. Drei meiner Ratgeber gibt es inzwischen auch gedruckt, weitere sollen folgen.
Eine weitere Änderung ergab sich, als neobooks im Sommer 2013 anfing, eine kostenlose E-Book-Publikation bei den wichtigsten Onlinehändlern jenseits von Amazon anzubieten. Eine weitere logische Erweiterung meines Plans.

Wenn Sie Bücher selbst publizieren wollen, sind Sie ein Unternehmer. Sie sollten die Sache dann auch wie ein Unternehmer angehen. Ein Businessplan vor und eine aktive und permanente Vermarktung nach der Veröffentlichung gehören untrennbar und unverzichtbar dazu.
Verlagsautoren müssen weniger unternehmerisch denken. Aber es hilft auch ihnen und ihrem Bucherfolg.

In der Praxis: Mein Freund und Krimiautor Wolfgang Burger hat seine Karriere mit Regiokrimis aus Karlsruhe begonnen. Er hat in einem Verlag publiziert. Dann hat er die unternehmerische Entscheidung getroffen, seine Romane nach Heidelberg zu verlegen – weil Heidelberg eine auch im Ausland bekanntere Stadt als Karlsruhe ist. Seine Heidelbergkrimis erscheinen seitdem bei einem der größten deutschen Verlage, Piper – und haben längst das Etikett Regio abgelegt. 2014 schaffte es Wolfgang zum ersten Mal auf die Spiegel-Bestsellerliste. Ohne diesen unternehmerischen Impuls Jahre zuvor wäre er wahrscheinlich nicht so weit gekommen.

Wenn Ihnen das unternehmerische Denken partout nicht liegt, sollten Sie sich nicht dazu zwingen. Mein Rat in dem Fall: Lassen Sie das Selbstverlegen sein. Sie werden langfristig nicht glücklich damit. Ganz sicher werden Sie nicht erfolgreich. Suchen Sie sich besser einen Verlag.
Selbstverlegen heißt ja nichts anderes als: Sie sind Ihr eigener Verlag. De facto sind Sie ein Verlag. Mit so ziemlich allem, was dazugehört. Plus Ihrer Arbeit als Autor.
Klingt anstrengend? Es ist anstrengender, als Sie sich vorstellen können und vorstellen wollen. Und wie es aussieht, wird es in Zukunft noch anstrengender werden.

Im Selfpublishing sind die Goldgräberzeiten vorbei, in denen findige Geschäftsleute Geld scheffeln konnten, wenn sie ein gemeinfreies Drama von Schiller aus dem Internet kopiert und publiziert haben. Die Verlage drängen mit ihren digitalen Imprints in den Markt der schnell produzierten E-Books. Sie eröffnen ihre eigenen Selfpublishing-Plattformen, auf denen sie erfolgreiche Selfpublisher finden und zurück in den Verlagszug holen. Die Konkurrenz wird schärfer und vor allem wird sie zahlreicher. Umso wichtiger wird es für Sie, sich als Selbstverleger klug zu machen und Ihre Chancen auf einem zunehmend schwierigeren Markt zu erkennen und zu nutzen. Dabei hilft Ihnen dieses Buch.

Seine Bücher selbst zu publizieren, kann eine Menge Spaß machen. Das Gleiche gilt für die Zusammenarbeit mit einem Verlag oder mit einer Agentur. Sie werden eine Menge netter und spannender Menschen kennenlernen, wenn Sie sich ins Publizieren stürzen, ganz gleich ob als Verlagsautor oder als Selfpublisher. Genießen Sie das. Es motiviert und hilft während der harten Phasen.
Verabschieden Sie sich von der »Ich muss alles sofort richtig machen«-Mentalität. Probieren Sie Dinge aus, scheitern Sie. Hauptsache, Sie stehen wieder auf, lernen dazu, machen es beim nächsten Mal besser. Genießen Sie die Zeit und Ihr Leben als Autor und freuen Sie sich über jeden noch so kleinen Erfolg. Es ist Ihr Erfolg!

Erwarten und fordern Sie weniger von anderen und mehr von sich selbst.

Mein Geheimrezept, um den Rest an Mühen, Frust und Ärger zu verkraften: Holen Sie sich Energie und Freude aus Ihren Texten, aus dem Schreiben selbst. Motivieren Sie sich mit dem guten Gefühl, das eigene Buch in Händen zu halten, faire Besprechungen zu lesen und begeisterte Leserzuschriften in Ihrem E-Mail-Postfach zu finden. Gerne verbunden mit hohen Verkaufszahlen, Preisen und Plätzen auf den Bestsellerlisten.

Klüger zu publizieren ist das eine. Darum geht es in diesem Buch. Das andere, das Herz, die Leidenschaft, mit der Sie sich ins Veröffentlichen Ihrer Bücher stürzen, das braucht Ihnen niemand beizubringen. Das finden Sie selbst heraus. Das ist das Abenteuer.

Selfpublisher und Verlagsautoren können voneinander profitieren und eine Menge voneinander lernen. Wäre doch Verschwendung, wenn sie das nicht täten! Das gilt auch für den, der beides ist: Wenn Sie die Arbeit mit Verlagen kennen, hilft Ihnen das bei der Arbeit als Selfpublisher. Umgekehrt gilt das Gleiche: Wenn Sie sich als Unternehmer besser im Buchmarkt auskennen, hilft Ihnen das bei der Zusammenarbeit mit einem Verlag.
Denken Sie daran: Als Autor auf dem Buchmarkt sind Sie Entdecker und Pionier zugleich, Abenteurer und Geschäftsmann. Bereiten Sie sich auf eine der aufregendsten Erfahrungen Ihres Lebens vor: die Veröffentlichung Ihrer Bücher im Verlag oder als Selfpublisher.

Sie stehen auf der Straße vor einem neuen Bahnhof. Das Verkehrsmittel, das Sie zum Leser bringt, können Sie sich aussuchen – über die Selbstverlegerstraße oder mittels Verlagszug. Umsteigen können Sie so oft, wie Sie wollen. Ein für jeden Autor und für jedes Buch richtiges Transportmittel gibt es nicht mehr. Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Worauf warten Sie noch? Steigen Sie ein!

Stephan Waldscheidt, im September 2014
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PS: Wir lesen uns. Ihr Buch oder meins?


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10 comments on “Wie veröffentliche ich ein Buch: Klüger und erfolgreicher publizieren für Verlagsautoren und als Selfpublisher”

  1. Meddi Müller Antworten

    Sehr geehrter Herr Waldschmidt,

    ich begrüße Ihre Initiative sehr, versichere Ihnen meine volle Unterstützung und biete Ihnen sogar eine Mitarbeit an. Ich selbst habe mich nach vier in Kleinverlagen herausgebrachten Büchern für den Schritt in die Selbstvermarktung entschieden. Die von Ihnen genannten Probleme für unbekannte Autoren in kleinen Verlagen kann ich nur bestätigen. Das Meiste verdient der Buchhändler, der am meisten jammert, aber am wenigsten Arbeit hat. Hinzu kommt, dass viele Verlage den E-Book Markt komplett verpennen. Die, die letztendlich das Buch vermarkten, sind doch die Autoren selbst. Sei es über virales Marketing in Sozialen Netzwerken, Mund-zu-Mund-Propaganda und/oder Lesungen, die sich irgendwie irgendwo erbetteln. Die meisten Verlage geben fürs Marketing einfach zu wenig bis gar nichts aus. Aber ohne Werbung kein Verkauf. Wenn man Schreiben, Lesen, Pressearbeit, Marketing, Flyer- und Plakaterstellung und -verteilung (auf eigene Kosten) und Buchhändlerpflege selbst machen muss, kann man es auch gleich selbst machen und ein wenig mehr dafür bekommen als lächerliche 7%. Und wenn man dann noch nicht mal pünktlich bezahlt wird und seinem Geld hinterherlaufen muss, ist es keine Frage, für welchen Weg man sich entscheidet.

    Die Punkte, die Sie in der „Freiwilligen Selbstverpflichtung“ nennen, um eine Qualitätssicherung zu gewährleisten, sind für mich eine Selbstverständlichkeit. Doch leider ist das nicht immer so, weshalb ich ein solches Gütesiegel voll unterstütze. Gerne auch mit Kontrollen.

    Viele Grüße und weiterhin viel Erfolg

    wünscht

    Meddi Müller

    • Stephan Waldscheidt Antworten

      Liebe Frau Müller,

      danke für Ihre freundlichen Worte. Ja, das ist auch mein Eindruck, dass die meisten Autoren heute die Vermarktung selbst in die Hand nehmen müssen. Was jedoch leider ebenso schwierig wie aufwändig ist.

      Kontrollen halte ich, aus oben genannten Gründen, für problematisch — denn genau die will ich ja nicht, weil wir sonst nur einen anderen Gatekeeper hätten, wie ihn derzeit Agenten und Verlage darstellen.

      Wünsche weiterhin feines Schreiben

      Stephan Waldscheidt

  2. Brigitte Teufl-Heimhilcher Antworten

    Ich finde ihre Idee klasse, meine aber es wäre notwendig, dass jene, die das Enbleme haben wollen, zumindest ihre Bedingungen akzeptieren – vielleicht nur mit einem Häkchen, oder wie auch immer. Das würde – für mein Verständnis – die Sache griffiger machen.
    Natürlich besteht auch dann die Gefahr, dass Autoren sich nicht an die Richtlinien halten und das Siegel auf ihre Seite kopieren, aber sie scheint zumindest geringer.
    LG Brigitte

    • Stephan Waldscheidt Antworten

      Liebe Frau Teufl-Heimhilcher,

      danke für Ihre Anregung. Wenn ich dazu komme und herausfinde, wie ich das technisch bewerkstellige, werde ich sie gerne umsetzen

      Wünsche weiterhin feines Schreiben

      Stephan Waldscheidt

  3. Stephan Waldscheidt Antworten

    „Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob nicht die Mehrzahl der Leser eine Homepage, Blog oder Facebookseite eines Autors erst besuchen, nachdem Sie sich bereits zum Kauf entschlossen haben.“

    Teils, teils. Außerdem geht es ja in den meisten Fällen nicht nur um ein Buch, sondern um mehrere. Und vor allem um das nächste.

    „Vermutlich wäre es daher gar nicht so unsinnig, das Gütesiegel im Impressum des jeweiligen Buchs zu platzieren.“

    Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Aber dazu müsste das Gütesiegel erst eine große Bedeutung haben und bekannt sein. Zum jetzigen Zeitpunkt ist es besser, wenn die Leute gleich darauf klicken können und zur Seite mit den Informationen über das Siegel weitergeleitet werden.

    Lassen Sie uns doch einfach mal sehen, wie die Sache (und das Selfpublishing) sich entwickelt.

    SW

  4. Kristin B. Sword Antworten

    Sehr geehrter Herr Waldscheidt,

    ich habe mir Ihr Gütesiegel doch gleich einmal mitgenommen.

    Ich finde die Idee so sehr schön.

    Ich habe vor einiger Zeit auch mit dem Gedanken gespielt, mich bei Quindie zu bewerben, aber der von ihnen bereits genannte Kritikpunkt hat mich u. a. davon abgehalten.

    Ich bin mir nur nicht ganz sicher, ob nicht die Mehrzahl der Leser eine Homepage, Blog oder Facebookseite eines Autors erst besuchen, nachdem Sie sich bereits zum Kauf entschlossen haben. Vermutlich wäre es daher gar nicht so unsinnig, das Gütesiegel im Impressum des jeweiligen Buchs zu platzieren.

    Herzlich,
    Kristin B. Sword

  5. Claudia Muther Antworten

    Sehr geehrter Herr Waldscheidt,
    ich finde ihre Initiative Klasse. In der Selbstverpflichtung haben sie genau die Punkte niedergeschrieben, die ich auch für wichtig erachte.
    Ich wünsche Ihnen, dass sie viele Mitstreiter finden.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Claudia M.

  6. Fernengel, Carolyn Antworten

    Sehr geehrter Herr Waldscheidt
    Ich habe mich nach langem Zögern und vielem Grübeln dazu durchgerungen, mich bei facebook anzumelden. Überzeugt, diesen Schritt zu tun hat mich eigentlich die Übersetzerin meines ersten Romans, eine gebürtige Kanadierin. Auf der anderen Seite vom Teich geht man mit solchen Dingen wie Datenschutz in sozialen Netzwerken nämlich ganz anders um. Sie sieht es nur positiv – Stichtwort: Selbstvermarktung meiner Romane. Und das brachte mich auf Ihre Seite und Ihre Qualitätskriterien. Damit sprechen Sie mir aus der Seele. Als ich meine erste Lesung vorbereitet habe, war ich ein wenig verärgert darüber, dass ich alles selbst machen musste. Aber wie Sie schon schrieben: Dafür habe ich die Freiheit. Das ist die andere Seite der UnternehmerMedallie.
    Nun zu Ihrer Idee mit dem Verband: Haben Sie schon einen gegründet? Da wäre ich nämlich direkt dabei. Und noch eines: Ich finde es wirklich wichtig, dass es dann in Ihrem Verband auch viele Lektoren gibt, die ihre Arbeit zu erträglichen Beträgen anbieten. Denn hätte ich nicht wirklich eine Truppe hervorragender Gegen- und Korrekturleser würden meine Bücher wohl immer noch vor Punkt-vergessen, Buchstabe-vergessen, Kommafehlern strotzen. Das ist das wirkliche und einzige, was Leser stört. Denn bei den restlichen Dingen haben sie recht. Ist die Geschichte gut, weiß der Leser nur, dass ihm das Lesen Freude bereitet hat. Wie war der Name des Autors noch mal?
    Ein schönes Wochenende wünsche ich Ihnen.
    C.Fernengel

    • Stephan Waldscheidt Antworten

      Hallo Frau Fernengel,

      freut mich, dass Sie die von mir angesprochenen Punkte unterstützen.

      Die Gründung eines Verbands habe ich allerdings nicht vor. Daher ja auch das „freiwillig“ bei der Selbstverpflichtung. Ich bin ein wenig allergisch gegen Instituationalisierung von allem und jedem. Ich genieße die (relative) Freiheit als Selfpublisher.

      Schönen Gruß

      Stephan Waldscheidt

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