Monthly Archives: Januar 2014

Romane plotten: Sie werden uns abschlachten wie Vieh. Danach erobern sie die ganze Welt.

Roman plotten: Die Rekapitulation am Ende des zweiten Akts Sie kennen das aus Filmen: Bevor die Guten das entscheidende Mal gegen die Bösen anrennen, fasst noch jemand der Guten die Lage zusammen: »Leute, ich weiß, die bärtigen Riesen haben hundert Mal mehr Leute als wir, sie sind größer, äh, viel, viel größer, stärker, besser bewaffnet

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Die richtige Einführung eines Alligators

Lektionen aus dem Film »Homefront« Derzeit läuft in den deutschen Kinos der Action-Thriller »Homefront« (USA 2013; Drehbuch: Sylvester Stallone; Regie: Gary Fleder / nach dem gleichnamigen Roman von Chuck Logan). Der Film ist solide gemacht und gespielt, aber einige Aspekte verhindern, dass es ein guter Film wurde. Genau diese Fehler wollen Sie in Ihrem Roman

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Als Dankeschön: Schreibtipps aus Hollywood

Mein Dankeschön an Sie, liebe Rezensentin, lieber Rezensent: Schreibtipps aus Hollywood Rezensionen eines Buchs sind wichtig. Darum möchte ich mich bei allen Rezensenten bedanken, den bisherigen und den künftigen, die sich die Mühe gemacht haben, eins meiner Bücher zu besprechen. Und zwar mit einem kleinen Schreibratgeber, den es EXKLUSIV und KOSTENLOS für Rezensenten gibt: »Schreibtipps

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»Nimm dein Ohr und halt den Mund.«

Die Sterbeszene im Roman Nachdem ich im letzten Artikel darüber geschrieben habe, wie Sie Trauer einer Romanfigur zeigen (Die Blumen an ihrem Sarg riechen wie ihr erster Strauß Rosen), geht es heute um das Ereignis, das vor der Trauer kommt: um den Tod, genauer: um die Sterbeszene. Sterben im Roman kann auf ebenso vielfältige Weise

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Ist ein ganz Lieber. Ein Gefühlsmensch.

Originelle Methoden, Romanfiguren vorzustellen Neulich schrieb mir eine befreundete Kollegin mit einem Anflug von Verzweiflung: Ich fange gerade mit meinem Roman „???“ an und es ist soooo schwierig, die einzelnen Charaktere auf eine originelle Art vorzustellen und nicht immer „Sie war …“, „Er arbeitete als …“ zu schreiben. Vorneweg zur Beruhigung: Bei Vorstellungen von Charakteren

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Schon tausend Mal gelesen? Dann bitte noch einmal das Gleiche!

Warum viele Leser Klischees schätzen Ab und an sehe ich mir mal Bücher genauer an, die gerade in den Bestseller-Listen stehen und Käufer vor allem damit anlocken, dass sie in den Bestseller-Listen stehen. Bei vielen komme ich über den Anfang nicht hinaus. Sehr beliebt und bereits so lange ein Klischee, wie es das Wort Klischee

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Viel zu viel Qualen für diesen kleinen Leib

Ihre Charaktere zu stressen, ist nicht genug In einem Roman mitzuspielen, verursacht für die Romanfiguren erheblichen Stress. Stress ist eine Beanspruchung von Körper oder Geist. Viele Autoren begnügen sich damit, ihre Charaktere Stress auszusetzen: Sie werfen sie in von Taifunen aufgewühltes Wasser, lassen sie blind durch schlangenverseuchte Sümpfe waten oder stellen sie vor Rätsel, an

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Der Polizist, der nie Picasso wurde

Mit dem Aufzeigen von Alternativen Ihren Roman befriedigender machen Wie wäre Ihr Leben verlaufen, wenn Sie sich damals für einen anderen Beruf entschieden hätten? Sie hätten niemals Ihren Partner an der Abteilungskaffeemaschine kennengelernt, Ihre Kinder wären nicht dieselben, falls Sie überhaupt welche hätten. Sie hätten nie diese Reise durch Australien gemacht, das war immer der

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Dem Teufel zu Dank verpflichtet

Eine scheinbar paradoxe Lösung, wie Sie Konflikte vergrößern Sie haben einen interessanten Protagonisten mit Identifikationspotenzial erschaffen und ihm einen noch interessanteren Antagonisten zur Seite gestellt. Dann geben Sie ihnen einen Knochen, den sie beide unbedingt haben müssen und lassen sie aufeinander los. Perfekt! Es geht noch viel besser. So gut die beiden Charaktere für sich

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