1. Schriftzeit-Trainingscamp 2013 (Fazit) <!-- wie schreibe ich einen Roman? -->

Das waren 21 Tage intensiver Muskelaufbau für Ihren Roman. Jetzt bin ich neugierig: Wer hat von Anfang bis Ende durchgehalten? Wer ist wann ausgestiegen und warum? Was hat Ihnen besonders gut gefallen? Was hat das Camp für Ihren Roman gebracht? Was könnte ich beim nächsten Mal besser machen?

Das Camp ist als Event gedacht. Daher verschwindet es bald schon wieder vom Blog. Es besteht jedoch die Chance, dass es als E-Book wiederkehrt … ausführlicher und mit Erläuterungen.

Ich bin gespannt auf Ihre und eure Meinungen.

************************************************************

Zum ersten Tag geht es hier: http://schriftzeit.de/?p=558

************************************************************

Ich wünsche weiterhin feines Schreiben.

Stephan Waldscheidt

12 comments on “1. Schriftzeit-Trainingscamp 2013 (Fazit)

  1. Bob Fray Antworten

    Hallo Stephan,

    Ein super Camp, wie alle deine Beiträge verständlich geschrieben und nachvollziehbar. Der Zeitaufwand war wirklich groß, wenn man sich detailliert mit deinen Tipps beschäftigt hat. Aber das ist beim Bodybuilding eben so: Ohne Fleiß kein Preis.
    Ich freue mich schon auf das E-Book und auf weitere Beiträge! 🙂

    BF

  2. Anja Antworten

    nicht alle Tipps konnten bei mir Gehör finden- sollten sie aber auch nicht, wie ich finde. Es waren gute, tolle und neue Anregungen dabei, die mir desöfteren schlaflose ( aber produktive) Nächte beschert haben. Wie alle Blogeinträge und Kapitel in Ihren Büchern sollte man sich das raussuchen, was eben zum aktuellen Projekt passt. Nicht alles ließ sich umsetzen, aber vieles hat neue Denkanstöße ermöglicht. Mir hat das Trainingscamp sehr weitergeholfen, auch wenn ich in dieser Zeit nicht einen einzigen Satz verfasst habe.

  3. Laurence Antworten

    Hallo Herr Waldscheidt,

    Mir hat das Trainingscamp ausgezeichnet gefallen. Nun bleibt zu hoffen, dass ich auch alle Aufgaben umsetzen kann. (Einiges fand ich extrem schwierig umzusetzen). Daher habe ich auch noch nicht alle Aufgaben “gelöst”.
    Einiges habe ich auch nicht so recht verstanden (Tag 8 z.B.:
    Wenn ich einen Abschnitt habe, der ohne direkte Handlung und ohne Dialoge ist, den nun einer Freundin/ Freund erzähle … erzähle ich ihn dann nicht genau so, wie er schon da steht? Ich bin verwirrt …)

    Ich werde mich bestimmt noch oft mit dem Trainingscamp beschäftigen.
    Vielen Dank dafür 🙂
    Und ich bin schon gespannt auf das e-book.

    Viele liebe Grüße
    Laurence Horn

    • Stephan Waldscheidt Antworten

      Hallo Herr Horn,

      danke, freut mich, dass Ihnen das Camp gefallen hat. Klar, einiges ist nicht einfach umzusetzen, aber der Weg des geringsten Widerstands und Aufwands führt selten zu einem guten Roman.

      Mit dem Tag 8 meinte ich das so: Viele Autoren leiden unter dem Problem, dass Sie versuchen, wie Autoren zu klingen — und schreiben daher geschwurbelte Sätze. Um das zu vermeiden, hilft es, den gleichen Inhalt einer Freundin zu erzählen. Denn die wenigstens “geschwurbelten” Autoren reden auch so.

      SW

      • Laurence Antworten

        Ah, das klingt logisch.
        Da liegt noch viel arbeit vor mir, aber ich freue mich drauf.

        Vielen Dank 🙂

        PS: “Geschwurbelt” ist ein herrliches Wort 😉

  4. Rachel Antworten

    Ich bin gerade ein bisschen traurig – ich hatte mir vorgenommen, das Trainingscamp das nächste Mal, das ich Zeit habe, durchzugehen. Mitten im Semester ist es mir leider nicht möglich.

    • Stephan Waldscheidt Antworten

      Hallo Rachel,

      kein Grund für Traurigkeit. Wie alle Artikel auf schriftzeit kommt auch das Trainingscamp wieder — schöner und besser und als E-Book oder Buch. Vielleicht schon bis zu den Semesterferien.

      SW

  5. MarcoA Antworten

    Ich fand den Workshop sehr interessant und lehrreich. Da ich das Schreiben leider nur als Hobby neben der Arbeit betreiben kann, hat mir ein Tag pro Thema einfach nicht gereicht. Wenn ich mich recht erinnere habe ich schon ab Tag 2 nur noch den neuen Beitrag gelesen und mir überlegt, wo ich das nutzen kann und welche Schreibregel man daraus evtl. ableiten könnte. Aber konkret ausgearbeitet habe ich nichts mehr. Dennoch hat mir fast jeder Beitrag etwas gebracht, aber ich wollte sie mir noch wegspeichern, damit ich die wichtigsten Tipps als Sammlung schnell nachschlagen kann. Also bitte noch nicht gleich morgen vom Blog löschen … es sei denn, das E-Book erscheint schon übermorgen 😉

    Am schwierigsten erschien mir -ohne es selber probiert zu haben- die Sache mit dem Blatt Papier und der schrägen Line, die man nach und nach kippt. Das mag ein hilfreiches Tool sein, aber ich verstehe noch nicht, wie man das richtig einsetzt. Dazu müsste ichs vielleicht auch mal ausprobieren…

    Zu dem Beitrag mit den Schauplätzen wollte ich noch einen Kommentar schreiben, bin dann aber drüber weg gekommen.
    Ich finde die Idee grundsätzlich gut, eine Szene an einem Schauplatz spielen zu lassen, die so gar nicht zur Szene passt und dadurch bereits einen Konflikt erzeugt. Praktisch umsetzen lässt sich das aber irgendwie nur schwer, weil man sich die Schauplätze ja häufig im Vorraus ausdenkt. Zumindest ist es bei mir so. Und da kann ich nicht einfach hergehen und einen Schauplatz ändern. Deshalb habe ich mir eine unabhängige Szene überlegt, die einen solchen Kontrast bietet. Aber jetzt habe ich das Problem, dass ich keine Ahnung habe wie ich meine Charaktere an diesen Schauplatz bringen soll, eben weil der so andersartig exclusiv ist. Wenn ich diesen -oder allgemein “so einen”- Schauplatz verwenden wollte, würde das irgendwie nicht mehr ganz ins Gesamtbild passen. Aber vielleicht brauche ich auch einfach eine bessere Idee.

    • Stephan Waldscheidt Antworten

      Hallo Marco,

      ich verstehe das mit dem Zeitaufwand gut. Daher habe ich das Ganze auch “Trainingscamp” genannt, damit klar wird: Das ist aufwendig. Die Übungen bringen tatsächlich nur etwas, wenn man sich intensiv damit befasst. Dann aber können sie verdammt viel bringen, sprich: einen Roman auf eine neue Stufe heben.

      Übermorgen wird das E-Book nicht erscheinen, aber vermutlich noch dieses Jahr. Geht nicht schneller, ich bin eine One-Man-Show.

      Das mit dem alternativen Schauplatz ist tatsächlich nur eine Frage der Ideen. Auch die kommen, wenn Sie sich Zeit lassen. Es ist auch überhaupt so gut wie nie ein Problem, einen neuen Schauplatz einzuführen, selbst wenn der Roman schon weit gediehen ist. Ein neuer Schauplatz kann schlicht ein anderes Zimmer sein oder sogar nur ein total veränderter bereits bekannter Schauplatz wie zum Beispiel eine Wohnung nach einem Einbruch mitten in der Nacht.
      In vielen Hollywood-Filmen gibt es die ungeschriebene Regel, nie eine Szene an genau dem gleichen Ort spielen zu lassen. Das tut man dort aus einem Grund: Dem Leser mehr Abwechslung und mehr Konflikte zu bescheren.

      SW

  6. Rory Antworten

    Hallo Herr Waldscheidt,

    nun bin ich es schon wieder. Ich musste gerade feststellen, dass Ihre Ebooks ausschließlich bei amazon zu bekommen sind. Für alle Nicht-Kindle-Besitzer sehr schade. Vielleicht könnten Sie da Abhilfe schaffen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Rory

    • Stephan Waldscheidt Antworten

      Hallo Rory,

      Kindle-mobi ist das für mich einzig wirtschaftliche Format. Meine E-Books als epub oder PDF können Sie direkt bei mir beziehen. Das funktioniert dann so: Sie bestellen bei mir per Mail, z. B. über blog@schriftzeit.de, kriegen Rechnung, zahlen per Vorkasse und erhalten das Buch per Mail. Anders geht es nicht, da ich das mit den anderen Formaten selbst abwickle. Diese E-Books kosten das Gleiche wie bei Amazon — Buchpreisbindung!

      SW

  7. Rory Antworten

    Hallo Herr Waldscheidt,

    ich bedanke mich sehr für diesen tollen Workshop. Es hat viel Spaß gemacht und mir tolle Anregungen geliefert. Ich habe es nicht jeden Tag geschafft, aber ich habe immer versucht es wenigstens zu lesen und mir so manchen Gedanken darüber abends im Bett gemacht. Mich würde es sehr freuen, wenn es als Ebook erscheinen würde.

    Mit besten Grüßen
    Rory

Leave A Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.